„Zauberhafte“ Einschulungsfeier der Erstklässler an der Parkschule
Am Dienstag, 15. September 2026, stimmten sich die zukünftigen Erstklässler der Parkschule Gaildorf bei einem ökumenischen Einschulungsgottesdienst in der katholischen Josefskirche gemeinsam auf ihren neuen Lebensabschnitt ein.
Am Mittwoch, 16. September 2026, folgte um 14 Uhr die große Einschulungsfeier in der Limpurghalle.
Dort trafen die zukünftigen Erstklässler gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erzieher sowie den Lehrkräften ein. Gemeinsam zogen sie unter dem Lied „An meiner Schule ist es schön“ in die Halle ein. Die bunten Schultüten wurden zunächst vorne auf den dafür vorgesehenen Tischen abgelegt. Anschließend begrüßten die Erstklässler ihre Familien mit einem Lied.
Für einen besonderen Programmpunkt sorgten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a, 2b und 2c unter der Leitung ihrer Klassenlehrerinnen Petra Maier, Christine Heinz, Janine Handel und Stephanie Strobel mit ihrem Theaterstück „Zauberin Zinni“. Die Geschichte sollte den Kindern Mut für ihren Start in die Schule machen. Wie viele Schulanfänger ist auch Zinni zunächst aufgeregt und etwas unsicher, denn die Zauberschule ist für sie etwas ganz Neues. Auf ihrem Weg begegnet sie verschiedenen Figuren, die ihr zeigen, wie spannend und abwechslungsreich Lernen sein kann. Eine Biene führt sie an erste Schreibübungen heran, ein Roboter bringt ihr spielerisch die „Robotersprache“ und damit die Welt der Silben näher. Eine Maus zeigt ihr, wie viel Spaß Reime und Sprache machen können. Durch diese Begegnungen gewinnt Zinni immer mehr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Am Ende erkennt sie, dass die Schule kein Ort ist, vor dem man Angst haben muss. Vielmehr gibt es dort viel zu entdecken, zu lernen und gemeinsam mit anderen Kindern zu erleben. Zinni wird immer mutiger und merkt, dass sie selbst bereits ganz viel „Zauberkraft“ in sich trägt. Passend dazu lernten die Erstklässler den Mutzauberspruch: „Ich bin mutig. Ich bin klug. Ich habe Zauberkraft genug. Ich bin stark. Ich bin schlau. Schule wird ein Klacks, das weiß ich ganz genau.“ So vermittelte die Geschichte den Kindern auf spielerische Weise Zuversicht und Vorfreude auf ihren neuen Lebensabschnitt.
Anschließend begrüßte Rektorin Sabine Peth die neuen Erstklässler und ihre Familien herzlich an der Parkschule Gaildorf. Ihren Blick richtete sie zunächst auf die vielen bunten Schultüten, die auf den Tischen lagen. Passend dazu hatte auch die Rektorin eine besondere Tüte mitgebracht. Allerdings keine gewöhnliche Schultüte, sondern eine „Wundertüte“. Diese stand symbolisch für die kommende Schulzeit, denn Schule sei ein besonderer Ort, an dem es jeden Tag Neues zu entdecken gebe. Die Kinder würden lernen, aus Buchstaben Wörter entstehen zu lassen und die Geheimnisse der Zahlen zu verstehen. In ihrer Wundertüte hatte Sabine Peth fünf besondere „Zaubersachen“ für die Parkschule versteckt. Als Erstes holte sie einen Radiergummi hervor. Er stand für die Botschaft, dass Fehler überhaupt nicht schlimm sind. Wenn ein Buchstabe einmal schief gerät oder eine Zahl nicht so aussieht, wie sie soll, kann man es einfach noch einmal versuchen. Wer Fehler macht, lernt dazu. Eine Lupe symbolisierte das Entdecken und Forschen. Die Kinder seien nun kleine Forscher, die ausprobieren, beobachten und neugierig sein dürfen. Sie sollen Fragen stellen, die Natur entdecken und mit offenen Augen durch ihre neue Schulwelt gehen. Der nächste Gegenstand war ein bunter Funkelstein, der für Freundschaft und Gemeinschaft stand. In der Schule würden die Kinder viele neue Mitschüler kennenlernen und hoffentlich gute Freundschaften schließen. Denn gemeinsam zu lernen und zu spielen mache besonders viel Freude. Mit einem Pflaster erinnerte die Rektorin daran, dass es in der Schule auch einmal schwierige oder traurige Momente geben kann. Dann seien die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulsozialarbeiterin und alle anderen Mitarbeiter für die Kinder da, um sie zu trösten, ihnen zu helfen und auf sie aufzupassen. Für den Spaß in der Schule standen schließlich Seifenblasen. Sie sollten daran erinnern, dass Schule nicht nur aus Lernen besteht, sondern auch aus Lachen, Singen, Spielen, Toben und vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen.
Das wichtigste „Zaubermittel“ hätten die Kinder jedoch bereits selbst in ihrem Herzen dabei: Mut, Stärke, Neugier und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gemeinsam mit den Kindern sprach Sabine Peth deshalb einen Zauberspruch, der die Erstklässler durch ihre Schulzeit begleiten soll: „Ich bin mutig, ich bin klug, ich habe Zauberkraft genug! Ich bin stark, ich bin schlau, Schule wird ein Klacks, das weiß ich ganz genau!“
Auch an die Eltern richtete Sabine Peth einige persönliche Worte. Mit dem ersten Schultag lasse man die Hand des eigenen Kindes ein kleines Stück weiter los. Gleichzeitig dürften die Eltern darauf vertrauen, dass ihre Kinder bereits vieles mitbringen, was sie für ihren neuen Lebensabschnitt brauchen. Die Parkschule versprach, die Kinder mit viel Herz, Geduld und einem wachsamen Auge auf ihrem Weg zu begleiten.
Zum Abschluss gratulierte die Rektorin den Erstklässlern dazu, ihre erste große Herausforderung bereits gemeistert zu haben. Sie hätten mutig die Bühne betreten, gesungen und ihre eigene „Zauberkraft“ entdeckt. Nun wartete das erste echte Schulabenteuer. Die erste Unterrichtsstunde im neuen Klassenzimmer.
Nun folgte der Auszug der Erstklässler durch ein Spalier, das die Zweitklässler und die Zukünftigen Lehrer bildeten.
Anschließend gingen die Kinder klassenweise mit ihren jeweiligen Klassenlehrkräften in ihre Klassenzimmer. Die Klasse 1a wurde von ihrem Klassenlehrer Michael Birghan begleitet, die Klasse 1b von Dagmar Paulus-Braun ( in Kooperation mit der Sonnenhofklasse von Laura Schwerdt) und die Klasse 1c von Luisa Schlosser.
Während die Kinder ihre erste Schulstunde erlebten, wurden die Eltern auf dem Schulhof vom Team der Denkendorfer Modell-Frauen bewirtet. Nach der ersten Schulstunde hatten die Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder im Klassenzimmer zu besuchen und den besonderen ersten Schultag mit Fotos festzuhalten.