Englandfahrt

Bürgerstiftung ermöglicht acht Parkschülern Sprachreise

Bürgermeister Zimmermann als Vorsitzender der Bürgerstiftung empfing die acht Jugendlichen der Parkschule mit ihrer Lehrer Anne Noll, die für 12 Tage eine Sprachschule in England besuchten.

Die Parkschüler mit ihrer Englischlehrerin Anne Noll in der Gondel des London Eye mit dem Big Ben im Hintergrund.

Bürgermeister Zimmermann erhielt im Gespräch mit Stipendiaten der Parkschule einen sehr positiven Eindruck von ihrem Englandaufenthalt. Das Fazit der Jugendlichen: „total gelungen“. Die vier Jungen und vier Mädchen erwischten auf der Sprachschule in Bournemouth eine Klasse, die nur aus ihnen und einem gleichaltrigen russischen Mädchen bestand. So wuchs schnell das Selbstvertrauen, sich in der fremden Sprache zu unterhalten. Der Unterricht orientierte sich sehr stark an der Konversation und weniger an schriftlichen Übungen.

Er begann um 8.25 Uhr und endete um 12.50 Uhr. Danach stand der Bus bereit, und jeden Tag wurde ein Ausflug unternommen – mit einem englisch sprechenden Reiseleiter. Die Parkschüler besichtigten den Hafen von Pool, besuchten Salisbury mit der Magna Carta in der Kathedrale, das Mary-Rose-Schiffsmuseum in Portsmouth, wanderten durch den Wildpark von New Forest, hörten geschichtliche Erläuterungen zu Stonehenge und fuhren mit einer Dampflok. Bei ihren Ausführungen mussten die Schüler jeweils einen neuen Wortschatz und Ausdrucksmöglichkeiten anwenden. Ab und zu musste die begleitende Englischlehrerin Noll in umschreibender Form einen Begriff erklären. An jedem Ausflugsort erhielten die Jugendlichen etwas Freizeit, um sich auf eigene Faust in England durchfragen zu können.

Der Höhepunkt für alle war der Besuch der Hauptstadt London. Am eindrucksvollsten war die Fahrt mit dem Riesenrad „London Eye“, das wegen des überraschend guten Wetters und dem damit verbundenen guten Ausblick zum Highlight wurde.

Eine ganz neue Erfahrung war für die jungen Leute, dass nach der Rückkehr vom Ausflug in der Schule noch ein Film in englischer Sprache angeschaut wurde. Den wesentlichen Unterschied im Alltag machten sie in der Küche aus. Die englische Küche war meist nicht so schmackhaft und abwechslungsreich wie daheim.

Im Rückblick schätzen die Schüler die Verbesserung ihrer Englischkenntnisse als sehr hoch ein. Das Schreiben, freie Reden und vor allem das Verständnis in der Unterhaltung habe sich deutlich verbessert. Der Kontakt nur in dieser Sprache bei den Gastfamilien, in der Schule und auf den Ausflügen war sehr intensiv. Fast alle sind sich sicher, dass dieser Aufenthalt Auswirkungen auf ihre Berufswahl haben wird.

Sehr gute Note in Englisch und gutes Benehmen

Schon heute werden die Englandfahrer von den nachfolgenden Schülern gefragt, was man tun muss, um selbst einmal nach England fahren zu dürfen. Wie aus der Pistole geschossen kamen die Antworten:

Sich in allen Fächern anstrengen, besonders in Englisch dafür sorgen dass man die Note gut oder sehr gut erhält und obendrein alltäglich ein gutes Benehmen zeigen. Wichtig sei auch, anfangen zu sparen. Shoppen in London ist teuer.

An die Verantwortlichen der Bürgerstiftung und die Schulleitung der Parkschule richteten die Stipendiaten ein „sehr großes Dankeschön“. Sie dachten schon an die Möglichkeit, dass dieses Projekt nochmals durchgeführt wird. Sie würden sich freuen, wenn auch andere Schüler eine Möglichkeit erhalten können, ihre Englischkenntnisse zu optimieren.