Viertklässler der Parkschule bei Kinderbuchautorin Iris Lemanczyk

In ihrer Lesung im evangelischen Gemeindehaus entführt die Autorin die Schüler nach Indien. Zunächst fragt die Autorin die Kinder, wie sie sich den Alltag einer Autorin vorstellen.

Sie haben viele Ideen, aber sind der Meinung, auch eine Autorin braucht auch mal Pause und kann nicht den ganzen Tag nur Bücher schreiben. Irgendwoher müssen die Ideen für ihre spannenden Geschichten doch kommen. Diese bekommt Frau Lemanczyk durch ihre Leidenschaft fürs Reisen. Bewaffnet mit einem Notizblock lebt sie oft wochen- oder monatelang in den fremden Ländern und spricht mit Menschen. Eindrucksvolle Fotos ihrer Indienreise vermitteln den Kindern einen Eindruck in landestypischen Sitten und eine bunte Vielfalt des Subkontinents. Eine Schulklasse beim Essen mit den Fingern oder freilaufende Kühe, die in Indien als heilig gelten, waren nur einige davon. Die Autorin präsentiert eine bunte Rolle Klopapier, die man zum Erstaunen der Schüler in Indien nur teuer in einer Apotheke kaufen kann. Dort benutzt man Wasser anstatt Klopapier.

Stern über Indien

In einem Slum lernt die Autorin das Mädchen „Usha“ kennen, von der ihre reale Geschichte handelt. Sie wird aufgrund ihres Lungenleidens zur Erholung zu ihrem Onkel in die Berge geschickt. Doch dieser scheint spurlos verschwunden. Iris Lemanczyk erzeugt Spannung, indem sie immer nur wenige Sätze vorliest und dann mit den Kindern ins Gespräch kommt. Wird Usha ihren Onkel finden? Bei den Schülern herrscht Uneinigkeit. Wird Usha mit dem fremden Mann am Bahnhof mitgehen? Was würdet ihr an ihrer Stelle tun? Die Schüler fantasieren begeistert wie es weitergehen könnte.

Alle waren sich einig- dieses Buch brauchen wir für unsere Klassenbücherei!

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