Alle Beiträge von Jörg Reichert

Notfallbetreuung ab Montag, 27. April

erweiterte Notfallbetreuung von Schüler/innen ab Montag, 27. April

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 7 bieten wir laut Schreiben vom Kultusministerium unter folgender Grundvoraussetzung eine Notfallbetreuung an:
Beide Elternteile (bei Alleinerziehenden ein Elternteil) sind tätig bei…
– Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten) oder
– Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) oder
– Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) oder
– Lebensmittelbranche oder
– Rundfunk, Presse oder
– Regierung, Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen oder
– Straßenbetriebe, Straßenmeistereien oder
– Bestattungswesen

-Lehrer

Neu: Beide Elternteile (bei Alleinerziehenden ein Elternteil) haben außerhalb der Wohnung einen präsenzpflichtigen Arbeitsplatz und sind dort für ihren Arbeitgeber unabkömmlich.

Sollten Sie zu diesem Personenkreis gehören, so haben Sie Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz für Ihr Kind.

Wir bitten um Verständnis, dass die Kriterien in überschaubarem Rahmen gehalten werden, um den Erfolg dieser einschneidenden Maßnahmen zu gewährleisten und einen wirksamen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus zu leisten. Aus dem gleichen Grund raten wir allen Eltern, auf die Organisation privater Betreuungsangebote zu verzichten.

Um diese Notbetreuung zuverlässig planen zu können, bittet die Stadt als Schulträger um eine Mail der Eltern an kitaplatz@gaildorf.de. Damit die Bearbeitung der Anfrage zur Notbetreuung rasch bearbeitet wird, empfehlen wir die notwendigen Unterlagen direkt beizufügen. Diese Unterlagen können Sie hier einsehen und downloaden:

Anmeldeunterlagen finden Sie auf der Homepage der Stadt Gaildorf. (Link einfügen)

Bitte beachten Sie, dass wir nur gesunde Kinder in die Notfallbetreuungsgruppe aufnehmen können.

Auf der Homepage des Kultusministeriums können Sie alle Schreiben nachlesen.

www.km-bw.de

Sie benötigen Hilfe und Unterstützung?!

  1. Die Schulsozialarbeit der Parkschule ist weiterhin für Sie undeuch da!

2. Auch finden sie weitere Hilfen und Unterstützungen bei der Schulpsychologischen Beratungsstellen !

Die für Ihre Landkreise zuständigen Schulpsychologischen Beratungsstellen Künzelsau und Tauberbischofsheim sind montags bis donnerstags von 9 – 15 Uhr und freitags von 9 -13 Uhr erreichbar:

Schulpsychologische Beratungsstelle Künzelsau Schulpsychologische Beratungsstelle Tauberbischofsheim
Landkreise Schwäbisch Hall und  Hohenloheland Main-Tauber-Kreis
Telefon: 07940 – 93079 40 Telefon: 09341 – 89 544 0
E-Mail: poststelle.spbs-kuen@zsl-rs-gd.kv.bwl.de E-Mail: poststelle.spbs-tbb@zsl-rs-gd.kv.bwl.de

3. Über Probleme reden und Sorgen mitteilen können

Auch die evangelische Landeskirche hat einen Schulseelsorge- Chat eingerichtet! Diesen finden sie unter folgenden Link: https://www.kirche-und-religionsunterricht.de/

Jetzt rollen die Roboter an

Die Schüler der Roboter-AG an der Grund- und Werkrealschule Gaildorf mit dem IT-Lehrer Jörg Reichert, Schulleiterin Elke Häußler und Martin Zecha von der Bürgerstiftung – mit einer der Boxen und selbst gebauten und selbst programmierten Robotern. © Foto: Klaus Rieder

Die Schüler der Grund- und Werkrealschule Gaildorf präsentieren die selbst programmierten „mBot Ranger“ – finanziert von der Bürgerstiftung.

26. Januar 2020, 10:39 Uhr•Gaildorf
Von Klaus Rieder SWP

Die Roboter, sie sind da – in der Gaildorfer Parkschule. Keine – wie man vielleicht zunächst annehmen möchte und sie aus mancherlei Science-Fiction-Filmen kennt – auf zwei Beinen. Geländegängig auf Raupen rollen sie auf einem vorgegebenen Kurs durch das Klassenzimmer in der Grund- und Werkrealschule. Ein wenig Ähnlichkeit haben diese „makeblock mBot Ranger“ mit den ferngesteuerten Fahrzeugen, die es im Spielwarenhandel gibt – aber nur auf den ersten Blick. Es gibt keine Fernsteuerung. Die Fahrzeuge suchen sich ihren Weg nach Vorgaben. Die sind in einer Programmierung festgelegt. Und diese Programmierung haben die Schüler der Roboter-AG erstellt. Sie legen damit fest, was der Roboter tut und was er nicht tut.

Aufbaukurs in Klasse 7

Mit der Bildungsplanreform wurde 2016 das Fach Informatik in allen Schulen in Baden-Württemberg als sogenannter „Aufbaukurs Informatik“ für die Klasse 7 verpflichtend eingeführt. Als Wahlfach wird Informatik weiter vertiefend für die Klassenstufen 8 bis 10 angeboten.

 „Auch im Technikunterricht fließt beim Thema Steuer- und Regeltechnik der Bereich Informatik ein“, erläutert Jörg Reichert. Er ist IT-Betreuer an der Parkschule und für diesen Fachbereich zuständig. „Ohne die Roboter ist für die Schüler die Problemstellung aber oft nur schwer zu erkennen.“

15 Schüler in der AG

Anders sei dies mit den Robotern. Die Arbeit mit den Geräten läuft an der Parkschule als Arbeitsgemeinschaft – oder eher bekannt als AG. Diese laufen jeweils über ein halbes Jahr. Die Schüler der Klassen 7 und 8 nehmen freiwillig an den AGs teil, 15 sind es seit Sommer in der Roboter-AG.

Möglich wurde dies durch das Engagement der Bürgerstiftung Gaildorf. Die hat die „makeblock mBot Ranger“ beschafft, insgesamt 16 Kisten zu einem Stückpreis von mehreren Hundert Euro. Die Boxen gab es schon zum Schuljahresbeginn. Diese Woche präsentierten die Schüler nun, was ihre programmier- und umbaubaren Roboter alles können – für die Programmierung werden die Tablets genutzt, die der Schule ebenfalls von der Bürgerstiftung spendiert wurden.

Für den Lehrer Jörg Reichert ermöglichen die Roboter ein projektartiges Arbeiten im Bereich Informationstechnik, das lösungsorientiert ist. Dazu kommt: „Die Schüler sind beim Bau der Roboter und deren Programmierung hoch motiviert“, hebt der IT-Betreuer hervor. Sie müssen beim Zusammenbau auch schrauben sowie löten, ehe die Tests anlaufen können. „Die Schüler sind mit großer Begeisterung dabei“, so Reichert – den das Engagement der Schüler sichtlich freut.

Es gibt nur wenige Schulen in weitem Umkreis, die einen Unterricht mit Robotern anbieten können. „Wir wollen damit in einem praktischen Unterricht den Schülern die Funktionsweise von IT-Systemen vermitteln. Und die Schüler sind mit Herzblut dabei“, so die Schulleiterin Elke Häußler. „Die Bürgerstiftung Gaildorf hat uns dies ermöglicht, wofür wir uns herzlich bedanken.“

Das Unterrichtsfach Informatik an den Schulen

2016 wurde die Bildungs­planreform Informatik für alle Schulen in Baden-Württemberg für alle 7. Klassen verpflichtend. Ein Aspekt ist die Schaffung von IT-Kompetenz. Eine Vertiefung ist in den Klassenstufen 8 bis 10 als Wahlfach vorgesehen.

Projektartiges Arbeiten ist erwünscht: Der Informatikunterricht bietet den Schülern handlungs- und problemorientierte Unterrichtssituationen, in denen sie erworbene Kompetenzen und erlerntes Wissen anwenden können.

Programmieren als Realisierung von Ideen in Software als schöpferischer und produktiver Prozess ist ein wesentlicher Bestandteil des Informatikunterrichts – so heißt es weiter in den „Leitgedanken zum Kompetenzerwerb“ des Landes.

Ziel des Informatikunterrichts ist es, dass Schüler ein Verständnis für Hintergründe, Mechanismen und Funktionsweisen von informatischen Systemen entwickeln – sehr wichtig dabei ist, ihre Funktionsweise zu verstehen. jjs

Workshop – Blues@School

Der Harp darf man nicht wehtun!

Bluesfest Chris Kramer, Sean Athens und Kevin O’Neal bringen Gaildorfer Schülerinnen und Schülern bei „Blues@School“ die Bluestöne bei und stellen sie beim Gaildorfer Samstag auf die Bühne. Von Richard Färbe ; Südwestpresse

Das 26. Gaildorfer Blues-fest ist Geschichte, die letzte „Blue Note“ ist verhallt. Die erste aber haben die Gaildorfer gar nicht mitgekriegt – sie erklingt exklu-siv am Freitagvormittag um 8.30 Uhr für die Viertklässler der Parkschule und Musiklehrer Karl-Heinz Nunn. Chris Kramer setzt die Mundharmonika an, lässt sie grollen, weinen und juchzen, war-tet, bis die Unterkiefer wieder hochgeklappt sind und erklärt die Regel: „Wenn ich rede, seid ihr ruhig!“ Dabei hat er sie schon alle in der Tasche, als er die Übungs-instrumente verteilt, und die Leh-rerin Gretel Engelhardt auch. Sie kommt kurz darauf dazu und will und darf natürlich mitspielen.

Chris Kramer ist mit seinem Trio „Beatbox ’n’ Blues“ zum Spielen und Lehren nach Gaildorf gekommen. Sein Gitarrist und Sänger Sean Athens übt mit einer weiteren Gruppe von Viertkläss-lern im Nachbarzimmer den Froschkönig-Blues und lässt sie auf Holzfröschen mit Krokodilrü-cken den Takt dazu rätschen. Der Dritte im Bunde ist derweil in Un-terrot mit den Drittklässlern von Anna Kempermann zugange: Beatbox-Champion Kevin O’Neal weiht die Schülerinnen und Schü-ler der Bühläckerschule in die Ge-heimnisse der Oral- und Körper-kussion ein.Das Beatboxen macht die Sa-che natürlich interessant. Das Schlagzeugen ohne Trommeln, Hi-Hat und Becken gehört zur Hip-Hop-Kultur und ist deshalb auch eher Bestandteil des musi-kalischen Alltags von Kindern und Jugendlichen als der ver-meintlich alte Blueskrempel. Wo-bei der Blues auch für die Kinder nicht aus der Welt ist: Die zehn-jährige Leonie erzählt, dass sie sich für den Mundharmonika- Workshop bei Kramer entschie-den habe, weil ihr Opa häufig zur Mundharmonika greife und auch den Blues spiele.Im Blues heißt sie „Harp“Dass jetzt an die 30 Kinder bei Kramer sitzen, überrascht ein we-nig. Denn vor zwei Jahren wollte die Kulturschmiede etliche ge-sponsorte Bluesharps – so heißt die Mundharmonika, wenn sie den Blues spielt – an den Gaildor-fer Nachwuchs verschenken, blieb aber darauf sitzen. Die ge-spendeten Instrumente sind jetzt weg, dafür hat Richard Hänle vonder Kulturschmiede Übungsharpsbesorgt. Sie haben nicht zehn,sondern lediglich vier große Öff-nungen, sodass man es problem-los schafft, einen einzelnen Ton zu erzeugen, ohne den Mund zusehr anspitzen zu müssen.„Man muss nur atmen kön-nen“, sagt Kramer und malt Pfei-le auf die Tafel: Rauf bedeutetausatmen, also blasen, runter ein-atmen. Bei vier Öffnungen ergibtes acht Töne, eine komplette Ton-leiter und darin steckt dann auchschon das erste einfache Lied:„Alle meine Entchen“.Gut, besser, cool„Musiker atmen mit dem Bauch“,erklärt Kramer noch, „wenn mananders atmet, tut man der Mund-harmonika weh“, und dann lässt er die Kinder von der Leine, und es hört sich gut an. Kramer steu-ert über den Laptop einige Kla-vierakkorde dazu, und es hört sich besser an. Dann erklingen einBeatbox-Rhythmus und ein Rap zu dieser bedeutsamen Komposi-tion, die vom Opa bis zum Enkel alle kennen, und es hört sich cool an.Die Klassiker „Alle meine Ent-chen“ und „Hänschen klein“ so-wie der „Froschkönig-Blues“ ver-hallen nicht ungehört in der Schu-le. Am Gaildorfer Samstag spie-len „Beatbox ’n’ Blues imSchlosshof und die Viertklässler sind als „Special Guests“ dabei:Links auf der Bühne wird gebeat-boxt, in der Mitte gesungen und gerätscht, rechts schnaufen die Harps und bei „Alle meine Ent-chen“ spricht Athens den Rap dazu. Yeah! Tosender Applaus.

Wenn der Fußgänger im „Toten Winkel“ verschwindet

Brummi-Fahrer haben’s schwer

IIn Gaildorf (Kreis Schwäbisch Hall) war Auftakt zum bundesweiten Verkehrsprojekt „Toter Winkel“. Es soll Schüler für die drohende Gefahr im Straßenverkehr sensibilisieren.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/Projekt-in-Gaidorf-gestartet-Wenn-der-Fahrradfahrer-im-Toten-Winkel-verschwindet,aktion-toter-winkel-102.html

Einmal kurz unaufmerksam sein, hat im Straßenverkehr oft schlimme Folgen. Vor allem dann, wenn unterschiedlich Starke und Schwache beteiligt sind, beispielsweise Lkw und Fußgänger oder Fahrradfahrer.

Das wissen nun auch die rund 20 Kinder der vierten Klasse der Parkschule in Gaildorf. Sie waren Teilnehmer des ersten Workshop-Tages zum Thema „Toter Winkel“. Dabei lernten die Jungs und Mädels am praktischen Beispiel wie schwierig es ist, für einen Lkw-Fahrer andere Verkehrsteilnehmer immer rechtzeitig zu erkennen.

Die Viertklässler aus Gaildorf bekommen den "Toten Winkel" erklärt (Foto: SWR)
Die Viertklässler aus Gaildorf bekommen den „Toten Winkel“ erklärt

Streitschlichter – Nachmittag

Am Freitag, den 12. April 2019 fingen um 12.00 Uhr für die Parkschüler die Osterferien an. Ein kleines Grüppchen allerdings, nämlich die Streitschlichter der Schule, machten noch freiwillige „Überstunden“. Beim gemeinsamen Mittagessen und anschließenden Spielen wurde es erst einmal gesellig und gemütlich, danach aber ging es an die Arbeit. Mit Rollenspielen und improvisierten Konflikten lernten und vertieften die Streitschlichterinnen und Streitschlichter ihre Fähigkeiten. Am Ende des Streitschlichter-Nachmittages hatten nicht nur alle einiges dazu gelernt, sondern auch noch neue Schlichtungs-Kärtchen („Spickzettel“) erstellt.

Nun sind die Streitschlichter, gut geschult und gerne bereit Euren Streit zu schlichten. Probiert es einfach selber aus.

Bürgerstiftung finanziert das Projekt „Täuschen und Enttäuschen“

Die Bürgerstiftung finanziert das Projekt „Täuschen und Enttäuschen“ der Klasse 10 an der Parkschule

Das Projekt „Täuschen und Enttäuschen“ wird mit allen Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 der Parkschule durchgeführt. Organisiert und thematisch aufbereitet wird es von Heinz Brenner zusammen mit der Klassenlehrerin Gabriele Voigt .

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